Reizoffenheit: ADHS, Hochsensibilität, Introvertiertheit

 Wenn ich von Reizoffenheit rede, rede ich von Hochsensibilität, ADHS und Introvertiertheit. Allen gemein ist, dass die Reizfilter im Gehirn nicht stark ausgeprägt sind, d.h. es werden viele Reize aufgenommen, die als unwichtig gelten und bei nicht-reizoffenen Menschen automatisch so gefiltert werden, dass sie nicht bewusst wahrgenommen werden. Reizoffene Menschen sind oft besonders kreativ, empathisch, neugierig, phantasievoll, intuitiv, aufgeschlossen, sensibel, ehrlich, innovativ, spontan, begeisterungsfähig, verfügen mitunter über einen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, denken schnell und nicht-linear. Speziell Menschen mit ADHS verfügen über die Fähigkeit zum Hyperfokus.

In unserer Gesellschaft birgt diese Veranlagung aber auch Problempotentiale: schnelle Reizüberflutung; je nach Ausrichtung Hyperaktivität; innere Unruhe; Gedankenkreisen; Ablenkbarkeit; Unordnung bis hin zum Chaos; fehlende Strukturierung; Schwierigkeiten dabei, Gesprächen zu folgen; In-Sich-Gekehrtsein; Impulse nicht kontrollieren zu können; soziale Ausgrenzung; Konzentrationsprobleme bei Routineaufgaben oder Aufgaben, die nicht als sinnvoll empfunden werden und nicht zuletzt oft eine Unfähigkeit, sich zu entspannen. Unerkannte oder ignorierte Reizoffenheit kann zu somatischen sowie psychischen Beschwerden führen. Es ist also wichtig, seine Bedürfnisse zu erkennen und sie zu erfüllen; sich über die positiven Aspekte von Reizoffenheit klar zu werden und sie auf den Alltag zu übertragen; das Leben nach Interessen, Stärken und Fähigkeiten auszurichten; herauszufinden, wie man Muster unterbricht, wie das mit der (Selbst-)Motivation funktioniert und wie man Strukturen schafft – so sie denn sinnvoll sind; das Selbstvertrauen und das Bewusstsein für das Selbst zu festigen; Lösungswege für konkrete Probleme zu erarbeiten und notwendige Veränderungsmöglichkeiten zu suchen.

Klientinnenstimmen

„Unser Counseling kam genau zum richtigen Zeitpunkt und war ein Silberstreif am Horizont, liebe Marie. Dein einfühlsamer Umgang mit all den verwirrenden Fragen, die nach der Diagnose auftauchen, war enorm hilfreich. Und auch, dass du nicht aus Therapeutendistanz an die Dinge herangehst, sondern selbst weißt, wovon du sprichst. Mit dem von dir vermittelten Hintergrundwissen und dem praktischen Handwerkszeug bin ich schon viel sicherer in der Welt unterwegs.“ – Petra M.

„Marie hat meine gesamte Schulzeit während der Oberstufe enorm positiv geprägt. Ich hatte mit vielen Problemen, wie Konzentrationsstörungen, mangelndes Selbstbewusstsein, Prüfungsangst und Unstrukturiertheit zu kämpfen. Marie brachte mir bei, meine Stärken zu erkennen und zu fördern. Ich lernte verschiedene Methoden und Taktiken, mit meinem ADHS umzugehen und mich so bspw. besser zu konzentrieren. Die jahrelange Zusammenarbeit ermöglichte es mir, trotz aller Zweifel und Ängste, mein Abitur mit Bravur zu meistern und bahnte gleichzeitig den Weg für ein anschließendes Studium. Ich lernte, mich zu behaupten, strukturierter zu leben und auf meine Stärken zu vertrauen.
Durch Maries Erfahrungswert und ihren herzlichen Umgang habe ich mich immer gut aufgehoben gefühlt und konnte lernen, mit meinem ADHS zusammenzuarbeiten. Dies alles hätte ich ohne Maries wirkungsvolle Methoden, ihrem wundervollen Wesen und ihrer uneingeschränkten Hingabe niemals geschafft.
DANKE!“ – Helene R.