Als Autist:in akzeptiere ich alle autistischen Menschen – und zwar unabhängig von Diagnose, Unterstützungsbedarf oder Leidensdruck.
Wir leben in einer neuronormativen, able*stischen Gesellschaft, wir haben alle darunter zu leiden, wir alle werden diskr*miniert. Es ist dabei egal, ob wir einen hohen oder niedrigen Unterstützungsbedarf haben, ob wir frühdiagnostiziert, spätdiagnostiziert, gar nicht diagnostiziert sind, ob weitere Behinderungen oder Entwicklungstörungen dazu kommen oder nicht, ob wir lernbehindert sind oder nicht. Unsere Erfahrungen unterscheiden sich, aber die Struktur dahinter ist dieselbe.
Wenn innerhalb der Community Gatekeeping betrieben wird, Diagnosen oder Selbstidentifikation abgesprochen wird, wenn wir hier als Autist:innen nicht zusammenstehen, dann arbeiten wir dem $ystem zu, das uns alle unterdrückt. Und genau das ist system*isch gewollt.
Bitte denkt immer daran: Eine Diagnose macht niemanden autistisch. Unser Gehirn macht uns autistisch.
Nur zusammen sind wir ein Spektrum.
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